MUSIC
Die Musik gibt Dramaturgie, Emotion und Dynamik vor. Das Lighting Design folgt dieser musikalischen Erzählung und übersetzt sie in eine visuelle Ebene.
Ein cineastisches Live-Erlebnis, bei dem Lighting Design, Orchester und großformatige Leinwandwelten zu einem gemeinsamen Bild verschmelzen. Das Licht harmoniert mit den visuellen Inhalten und schafft gleichzeitig ein präzises Bild für Bühne, Publikum und TV.
EXPLORE PROJECT →Hollywood in Vienna verbindet großes Symphonieorchester, internationale Solisten und die Musik großer Filmkomponisten mit einer aufwendigen visuellen Inszenierung. Die großformatigen Leinwandflächen sind dabei ein prägender Bestandteil des Bühnenbildes und bestimmen wesentlich die visuelle Wirkung der Show.
Eine besondere Herausforderung bestand darin, neue Wege zu finden, ein großes Orchester im Fernsehen wirken zu lassen. Statt das Orchester flächig in gleichmäßiges weißes Licht zu setzen, wurde auch hier mit einer filmischen Lichtsetzung in den Gesichtern gearbeitet und diese gezielt mit dem Showlicht verbunden. Als Lighting Designer, TV Lighting Director und Show Programmer entstand so ein Lichtkonzept, das die Atmosphäre im Konzertsaal mit einem differenzierten, cineastischen Kamerabild verbindet.
Die Musik gibt Dramaturgie, Emotion und Dynamik vor. Das Lighting Design folgt dieser musikalischen Erzählung und übersetzt sie in eine visuelle Ebene.
Das Orchester wird nicht nur ausgeleuchtet, sondern als Teil der Inszenierung verstanden. Eine differenzierte, filmische Lichtsetzung schafft Tiefe und Charakter – auch in den Gesichtern der Musiker.
Die großformatigen Leinwandflächen prägen das Bühnenbild. Lichtfarben, Intensitäten und Stimmungen werden so entwickelt, dass Licht und Bildwelten miteinander harmonieren und als gemeinsames Gesamtbild wirken.
Showlicht und funktionales Licht werden nicht getrennt betrachtet. Das Lighting Design verbindet Atmosphäre, Musik, Orchester, Solisten und Leinwandinhalte zu einer gemeinsamen visuellen Sprache.
Das Keylighting wird als integraler Bestandteil des Designs entwickelt. Statt einer gleichmäßigen, flächigen TV-Ausleuchtung entsteht eine filmischere Lichtsetzung, die Gesichter modelliert und gleichzeitig mit dem Showlicht funktioniert.
Kontraste, Blickrichtungen und Lichtstimmungen werden auch aus der Perspektive der TV-Kameras gedacht. Das Bühnenbild soll in der Totalen ebenso funktionieren wie in den Nahaufnahmen von Solisten und Orchester.
Das Programming übersetzt das entwickelte Lighting Design präzise in die Show. Musikalische Dynamik, Bildinhalte und Lichtwechsel greifen dabei zeitlich und dramaturgisch ineinander.
Am Ende verbinden sich Filmmusik, Orchester, Leinwandwelten, Licht und Kamerabild zu einem cineastischen Live-Erlebnis.